Led Zeppelin: Die Pioniere des Hard Rock

Led Zeppelin: Die Pioniere des Hard Rock

Die englische Rockband Led Zeppelin wurde bereits im Jahre 1968 gegründet und zählt zu den Pionieren des Hard Rock sowie der damaligen Heavy-Metal Bewegung. Insgesamt konnte die Band bis heute 300 Millionen Alben verkaufen und zählt damit zu den erfolgreichsten Bands der Welt überhaupt.

Bis zu dem Tod des Schlagzeugers der Band, John Bonham im Jahre 1980, spielte die Bands stets in der gleichen Besetzung zusammen. Einen großen Einfluss bei der Namensfindung der Band hatte der ehemalige Schlagzeuger der Band „The Who“ Keith Moon, als dieser über den Gitarristen Jimmy Page gesagt haben soll, eine Band um diesen würde abstürzen wie ein Luftschiff aus Blei. Da das Wort „lead“ im englischen sowohl als führen als auch Blei übersetzt werden kann strich man das „a“, um zu verhindern das Amerikaner das Wort falsch aussprechen. So kam die Band zu dem Namen Led Zeppelin.

Als Vorgruppe agierte die Band zunächst unter anderem für Alice Cooper, ehe man einen ersten Plattendeal abschloss und 1969 das Debütalbum „Led Zeppelin“ veröffentlichte. Erst im Rückblick auf dieses Werk, wurde dessen Bedeutung in der Entwicklung moderner Hardrock und Heavy-Metal Musik, deutlich. In Großbritannien erreichte das Album Platz sechs in den Charts und spielte über 3,5 Millionen Pfund in die Kassen der Band. Bis heute konnte das Erstlingswerk der Band sich über 10,4 Millionen Mal verkaufen und konnte etliche Gold, Platin und eine Diamant Auszeichnung in den USA für sich verbuchen.

Nur Monate später erschien bereits Ende 1969 „Led Zeppelin II“, welches den Erfolg seines Vorgängers nochmals übertreffen konnte. Platz 1 in Deutschland, Großbritannien und den Vereinigten Staaten und bis heute über 15,3 Millionen verkaufte Tonträger sprechen eine deutliche Sprache.

Die Lieder für das dritte Album „Led Zeppelin III“ entstanden in einem abgelegenen Haus in der Landschaft, in der kein Strom vorhanden war. Dementsprechend merkt man dieser Veröffentlichung von 1970 seinen akustischen Charakter deutlich an. Dieser erinnert stark an keltische und traditionelle Volksmusik. Auch dieses Album stürmte erneut auf Platz eins der US-Charts und erreichte dort 6 Mal Platin. Insgesamt verkaufte sich das Album mit 7,3 Millionen Tonträgern etwas schwächer als dessen Vorgänger.

Das bis heute mit über 37 Millionen Alben bestverkaufte Werk der Band, stellt das vierte Album „Led Zeppelin IV“ von 1971 dar. Dieses Album, welches auch unter den Namen Four Symbos, Untitled oder Zoso bekannt ist, was darauf basiert, dass der Titel des Albums aus kryptischen Symbolen besteht, beinhaltet unter anderem den wohl bekanntesten Song der Band, die Rockballade Stairway To Heaven, mit einer Spielzeit von fast 11 Minuten.

Es folgten fünf weitere Alben bis 1982 mit „Coda“ schließlich das letzte Studioalbum von Led Zeppelin veröffentlicht wurde.